Aufbau einer digitalen Lernplattform
Alles zu Server, Domain und LMS (01.03.2020)
Förderjahr 2019 / Stipendien Call #14 / ProjektID: 4541 / Projekt: Zum Einsatz digitaler Medien in der Erwachsenenbildung

Im folgenden Teil meines Blogs möchte ich Einblick in die Entwicklung und den Aufbau einer digitalen Lernplattform geben.

Der Aufbau einer Lernplattform umfasst vielseitige Praxisfelder, von didaktischem Aufbau bis grafische Gestaltung, wobei alle diese Komponenten schlussendlich zu einem homogenen System für die Endnutzer verschmelzen sollen.  

Zunächst gilt es die Entscheidung zu treffen, auf welchem Server die Inhalte der Plattform gestellt werden sollen. Hierbei gibt es die Möglichkeit, die unternehmensinternen Ressourcen zu nutzen, wenn die Lernplattform im unternehmensinternen Kontext aufgebaut werden soll.

Im Falle meiner Dissertationsarbeit, wird ein Serverplatz eines digitalen Anbieters aus Österreich angekauft. Die Serverkosten belaufen hierbei auf ca. 100 Euro pro Jahr.

Zusätzlich dazu muss eine Domain, eine Internetadresse, gefunden werden, über diese die NutzerInnen auf die Inhalte der Lernplattform zugreifen können. Die Kosten einer solchen Domain belaufen sich ca. auf 20 Euro pro Jahr und muss jährlich verlängert werden.

Viel wichtiger bei dieser Entscheidung ist jedoch auch die Wahl eines passenden Domainnamens. Der Domainname soll kurz und bündig auf die erwartbaren Inhalte der Seite verweisen und soll vor allem gegebene Missverständnisse vermeiden.  

Im Falle dieser Dissertation wird voraussichtlich ein Name mit den Komponenten EDV und Training gewählt, da dies die meist gesuchten Begriffe in der Erwachsenenbildung sind, wenn Personen nach Inhalten dieser Art im Internet suchen, was meine Recherche an der Bildungseinrichtung ergeben hat, an der ich unter anderem beruflich tätig bin.

Vorerst wird im Rahmen meiner Dissertation die Seite als Subdomain meiner eigenen beruflich genutzten e-Learning Seite erscheinen, um auch einen möglichen Handlungsspielraum bezüglich einer gegebenen Namensänderung ohne Probleme offen zu halten.

Im nächsten Schritt gilt es die Entscheidung zu treffen, welche LMS Form auf den Server aufgebaut werden soll. Zunächst benötigt man dafür ein Interface um die Inhalte auf den Server laden zu können. Dafür gibt es unterschiedliche Content-Management-System, kurz CMS, mit denen man meist sehr nutzerfreundlich eine Website mit Inhalten befüllen kann.

Ich habe in meiner bisherigen beruflichen Erfahrung sehr gute Erfahrungen mit dem CMS von Wordpress gemacht und werde daher auch die Lernplattform mit Wordpress aufsetzen.

Im letzten Schritt ist es notwendig, einen Design- und Lernrahmen zu wählen, der im Rahmen von Wordpress implementiert werden soll. Der Begriff LMS, Learn-Management-System, ist in diesem Kontext gebräuchlich. Hierbei gibt es unterschiedliche Anbieter die sich auf die Ausarbeitung eines LMS Interfaces spezialisiert haben. Hierzu zählt etwa LearDash, Lifter LMS oder Learnpress.

Sobald die Auswahl eines LMS gewählt wurde, geht es an die grafische Ausarbeitung der neu aufgesetzten Lernumgebung. Dafür ist es auch notwendig schon alle notwendigen Arbeitsschritte für die didaktische und inhaltlich Contentarbeit bereit zu haben.

Über diese Schritte werde ich dann in meinem nächsten Blog berichten.

Thomas Sommerer

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Thomas Sommmerer ist Doktorand an der Universität Graz am Institut für Erwachsenenbildung. Zusätzlich dazu ist er beruflich als Trainer, E-Didaktiker und Contentproduzent im Bildungsbereich tätig.

Skills:

E-Learning
,
E-Didaktik
,
Digitalisierung
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